neurologie berlin mitte

Müssen Sie einen Termin kurzfristig absagen, dann rufen Sie bitte an oder senden eine Nachricht an .
Für Terminneuvereinbarungen nutzen Sie bitte die online-Terminbuchung.

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

Termine in unserer Praxis

Das Betreten unserer Praxis ist nur mit einer FFP2-Maske gestattet.

Um Kontakte zu reduzieren, bitten wir Sie sehr, auf nicht zwingend erforderliche Begleitpersonen zu verzichten.
Wenn Sie auf eine Begleitperson angewiesen sind, kann diese selbstverständlich mit Ihnen zusammen in die Praxis kommen. Bitte bringen Sie aber nicht mehr als eine Begleitperson mit.

Wir schätzen es sehr, wenn Sie pünktlich sind. Bitte kommen Sie jedoch nicht früher als ca. zehn Minuten vor Ihrem Termin. Wir können Sie nicht früher als zum vereinbarten Zeitpunkt dran nehmen, und Sie sitzen sonst unnötig lange im Wartezimmer, was zu vermehrten Kontakten führt, die wir in der Pandemie-Zeit unbedingt vermeiden sollten.

Wir haben Verständnis, wenn Sie Ihren Termin aus Angst vor Infektionen nicht wahrnehmen wollen, müssen aber dennoch auf einer Absage per Telefon oder E-mail bestehen. Einfach nicht zu erscheinen, ist kein guter Stil. Gerne können Sie für Folgerezepte etc. eine Vertrauensperson mit Ihrer Versichertenkarte vorbei schicken oder - wenn die Versichertenkarte für das laufende Quartal bereits eingelesen wurde - Verordnung mittels frankiertem Rückumschlag anfordern. Aus Sicherheitsgründen können wir allerdings keine Rezepte im Wert von über 500 € und keine Betäubungsmittelrezepte per Post versenden.

 

Empfehlung zur Corona-Impfung

Wir raten allen Patientinnen und Patienten, die die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, nachdrücklichst dazu, dies wahrzunehmen! Nach heutigem Kenntnisstand gibt es keine einzige neurologische Erkrankung, bei der eine Verschlechterung als Folge einer Corona-Impfung zu erwarten ist. Wir raten auch allen zu einer sogenannten Booster- oder Auffrischimpfung. Normalerweise sollte diese im Abstand von ca. 5-6 Monaten zur zweiten Impfung erfolgen.
Bei Patienten, die aufgrund von Medikamenten eine Immunschwäche oder mutmaßlich eine schlechtere Impfantwort haben, kann dieser Abstand verkürzt werden. Dabei handelt es sich insbesondere um folgende Medikamente: Ocrevus (Ocrelizumab), Gilenya (Fingolimod), Zeposia (Ozanimod), Azathioprin, Methotrexat, Cellcept (Mycophenolat). Sollten Sie hierfür eine ärztliche Bescheinigung benötigen, können wir Ihnen diese gerne ausstellen, oder wir versuchen, die Impfung bei uns in der Praxis durchzuführen.

Corona-Impfung bei uns in der Praxis (Stand 01.12.2021)

Aktuell führen wir in begrenztem Umfang wieder Impfungen in der Praxis durch (momentan ausschließlich mit dem Biontech-Impfstoff). Wegen begrenzter personeller Kapazitäten führen wir im Wesentlichen Booster-Impfungen für unsere eigenen Patient:innen durch. Bei Interesse können Sie sich per Mail oder telefonisch um einen Impftermin bemühen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus organisatorischen Gründen den Impftermin in der Regel nicht zeitgleich mit Ihrer regulären Vorstellung bei uns durchführen können. Externen Personen können wir keine Impfung anbieten.

Allgemeine Informationen

Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/

Informationen für Berlin: https://www.berlin.de/corona/

Informationen für Brandenburg: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/

 

 

Wenn Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein:

Covid-19 kann zu Kopfschmerzen und Geschmacks- und Geruchsverlust, also zu neurologischen Beschwerden, führen. Bitte rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Mail, aber kommen Sie nicht ohne Ankündigung in die Praxis!

Wir können in unserer Praxis nicht routinemäßig auf Corona-Virus testen und führen keine Antigenschnelltests für Patienten durch.

 

Speziell für unsere neurologischen Patientinnen und Patienten:

 

Multiple Sklerose:
Wenn Sie ansonsten in einem guten körperlichen Zustand sind, haben Sie im Infektionsfall grundsätzlich kein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf als gleichaltrige Gesunde.

Ein erhöhtes Risiko besteht theoretisch für diejenigen, die eine Therapie bekommen, die das Immunsystem herunterreguliert. Das sind folgende Medikamente: Ocrevus, Rituximab, Lemtrada, Mavenclad – hier gilt: Je länger die letzte Infusion bzw. Einnahme zurückliegt, desto weniger ist das Immunsystem beeinträchtigt. Auch unter Gilenya kann die körpereigene Abwehr beeinträchtigt sein.

In jedem Fall ist es nicht sinnvoll,  Ihre Therapien abzubrechen! Versuchen Sie, die allgemein zugänglichen Empfehlung zur Handhygiene etc. strikt einzuhalten und möglichst wenig unter Menschen zu gehen. Sofern möglich, arbeiten Sie von zuhause aus.

 

Sofern nicht bereits erfolgt, ist eine – beim Hausarzt durchzuführende - Impfung gegen Influenza und gegen Pneumokokken absolut empfehlenswert; allerdings ist insbesondere bei Ocrevus und Rituximab ein Impferfolg fraglich – am ehesten ist er in der Mitte zwischen zwei Behandlungen, also in der Regel drei bis vier Monate nach der letzten Infusion, zu erreichen.

 

Keine Beeinträchtigung der Abwehr ist zu erwarten bei der Einnahme von Aubagio oder der Therapie mit Copaxone/Clift und den beta-Interferonen (Betaferon, Extavia, Avonex, Plegridy, Rebif) sowie mit Tysabri.

 

Myasthenia gravis, andere Autoimmunerkrankungen:
Bei allgemeiner körperlicher Schwäche, v.a. bei Schluck- und Atemschwierigkeiten, ist das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs erhöht, außerdem möglicherweise bei der Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, also Azathioprin, Methotrexat, Mycophenolat (Cellcept), Rituximab, Langzeittherapie mit Cortison.

Auch hier gilt: Dies ist kein Grund, Ihre Therapie abzusetzen, aber ein Grund, Hygieneregeln strikt einzuhalten, Kontakte zu größeren Menschenmengen nach Möglichkeit zu vermeiden und gegebenenfalls bisher unterlassene Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken zügig nachzuholen!

Andere neurologische Erkrankungen:
Solange der körperliche Allgemeinzustand und die Lungenfunktion gut sind, besteht nach menschlichem Ermessen kein höheres Risiko als bei Gleichaltrigen. Die Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem nicht beeinflussen, also zum Beispiel Schmerzmittel, Antiepileptika, Antidepressiva, Parkinson-Medikamente und andere, hat keinen Einfluss auf den Verlauf einer etwaigen Corona-Virus-Infektion.